Okt
8
2009
ich hatte das problem einer vollgelaufenen /var partition. über nacht gab es wohl einen massiven run auf den mailserver wodurch dieser mal eben über 5gb logfiles erzeugte und somit die partition gesprengt hat …
zum glück handelte es sich um eine über xen virtualisierte kiste, sodas eine lösung schnell gefunden war.
also erstes das device (sprich das lvm) für die partition vergrössern, nach einem reboot war mittels fdisk -l zu sehen, die virtuelle festplatte war grösser geworden, jedoch fehlte doch die partitionstabelle für den voll virtualisierten kernel.
also ein fdisk /dev/xvdf und jetzt als erstes d zum löschen der partition, danach ein n zum neu anlegen der partition und schliesslich w um das ganze auch zu schreiben und fdisk zu verlassen. durch einen erneuten reboot wusste der kernel dann auch von seinem mehr an platz auf der partition und ein xfs_growfs /dev/xvdf sorgte dafür das es auch ein grösseres dateisystem gegeben hat.
der sicherlich richtigere weg, wäre über ein rettungssystem gegangen, da ich so ein root dateisystem nicht vergrössern würde aber bei einer logpartition war mir das risiko schnuppe. ausserdem wäre dies umständlicher gewesen.
so kann ich dann jetzt auch die gesetzlich vorgeschriebenen vorhaltezeiten für logfiles einhalten ohne diese quer durchs netzwerk zu schieben …. virtualisierung kann auch stellenweise das leben erleichtern habe ich da gemerkt.
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Aug
4
2009
ich hatte das problem das der output eines sql kommandos weiterverarbeitet werden sollte. es bei dem sonst üblichen weg aber ein kleines problem gegeben hat.
for DOM in $(mysql ---skip-column-names -batch -e "SELECT domain_id, domain FROM domains" $MYSQLDB);do
echo "$DOM"
done
das ganze könnte so schön einfach sein, wenn die ausgabe nicht (warum auch immer) richtig verarbeitet werden würde, jedoch ist die ausgabe mittels TAB getrennt und scheinbar kann hier das ganze dann nicht richtig verarbeitet werden, weil durch das tab immer ein neuer eintrag entsteht, es also einmal den domainnamen und einmal die domain_id gibt in der schleife und nicht beides hintereinander.
jetzt könnte man mittels concat oder ähnlichem arbeiten, aber es gibt ja noch die möglichkeit mittels while read.
leider kann man dann nicht den output direkt verarbeiten sondern müsste mittels tee oder über ein temp file arbeiten. nach einigem suchen im netz habe ich dann die möglichkeit entdeckt das man ja auch direkt ein fifo nutzen könnte um die ein und ausgabe zu verarbeiten. das ganze nennt sich process substitution und ist im advanced bash guide (unter anderem) zu finden.
so ist es (mir) also möglich die ausgabe eines mysql outputs via while read zu verarbeiten …
while read DOM
do
echo $DOM
done < <(mysql ---skip-column-names -batch -e "SELECT domain_id, domain FROM domains" $MYSQLDB)
… wichtig hierbei ist das es ein leerzeichen zwischen den beiden < < gibt. dann klappt es auch mit der ausgabe und weiterverarbeitung. wieder einmal ein beispiel das man so ziemlich viel in der bash machen kann ohne scriptsprache wie perl oder php oder python zu bemühen. love it!
keine Kommentare | tags: Ausgabe, batch, column names, Dom, domain id, done, from, Kommando, Möglichkeit, mysql, Output, Problem, read, SELECT
Nov
2
2008
ich habe mir den luxus eines kleinen nas für mein lokales netzwerk gegönnt … schluss endlich ist es eine buffalo linkstation mini geworden, da ich es gerne klein und leise haben wollte … und mir die festplattengrösse auch ausreicht.
aber irgendwas war komisch im auslieferungszustand, via afp konnte ich nicht auf die box zugreifen und stellenweise waren die daten zwar drauf gespielt, aber erst nach einem neustart sichtbar … zeit zum debuggen.
zum glück konnte ich ohne das aufspielen einer neuen firmware rootzugriff auf die kiste bekommen, dabei hilft nas-central.org ziemlich weiter.
jetzt hatte ich root auf der kiste … erst war ich versucht ein debian aufzuspielen, habe mich letztlich dann aber doch nur dafür entschieden meine probleme zu beseitigen.
das problem das ich via afp nicht verbinden konnte, war mit einem blick in /var/log/messages schnell identifiziert. ebenfalls bei der nas-central.org habe ich den hinweis gefunden, das genau drei dateien zu ändern sind.
in der datei /etc/inet.d/atalk.sh zeile 54 einfach das configure auskommentieren, wobei einem klar sein muss, das jedes neue share ab jetzt von hand gepflegt werden muss, bzw. nach einer änderung muss man einmal die konfiguration neu schreiben lassen.
in der datei /etc/atalk/afpd_conf das vorhandene ISO8859-15 durch MAC_ROMAN ersetzen und als letztes das ganze in der konfigurations /etc/atalk/AppleVolumes.default ebenfalls durchführen.
danach dann ein beherztes /etc/init.d/atalk.sh restart und der zugriff auf die mini via afp funktioniert einwandfrei.
das zweite problem hatte ich damit dann auch beseitigt … was mir einiges an debug arbeit erspart hat.
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Nov
16
2007
es gab probleme mit dem shared imap account eines kollegen, das von ihm eingesetzte outlook wollte nicht so wirklich mit dem shared account zusammen arbeiten. damit das debuggen leichter wird, hatte ich ihm vorgeschlagen mal einen anderen client zu benutzen. worauf sich folgender dialog im jabber entspannte.
15:48:18 jd : kannst du dir vorstellen mal den thunderbird auszuprobieren ?
15:48:19 jd : ;)
15:48:43 G : zum testen oder dauerhaft?
15:49:08 jd : erstmal zum testen :)
15:49:12 G : jo
15:49:58 G : ist das mozilla oder was?
15:50:07 jd : mozilla.org
15:50:13 jd : und dann thunderbird
15:51:32 G : verträgt der sich mit dem firefox oder soll ich den besser deinstallieren
15:51:46 jd : nein ist alles kein problem
15:51:56 jd : das eine ist ja der browser das andere das mailprogramm
15:52:12 G : ah so. bin am installieren
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