Jun 17 2008

no woh-man, no cry

der musiker neben uns ist in den letzten tagen genau wie ich wohl öfters zu hause, jedenfalls hören wir ihn auch tagsüber sehr oft spielen. es ist schön von nebenan die musik zu hören. entweder spielt er selbst oder die stereo anlage … beides in einer lautstärke, die eigentlich nicht erlaubt sein sollte. aber er sitzt wohl direkt neben der wand zum schlafzimmer, solange es kein eigenes haus gibt gehört dies glaube ich zum wohngefühl dazu. glücklicherweise ist er ja nur ein singer-songwriter, jedenfalls hört sich das alles danach an und auch er wirkt eher so entspannt wie ich clueso in erinnerung habe.

das leben hat sich verändert, es gibt dinge die nicht mehr wichtig sind. andere sinda dagegen sehr viel wichtiger geworden. aber das ist normal, so habe ich es jedenfalls gelesen, wenn ein kind da ist.

gestern als ich rausgegangen bin, ist mir unser nachbar entgegengekommen und fragte mich ‘bei euch alles ok? ist der kleine gesund?’ er hatte am tag der geburt in seinem badezimmer die schreihe der frau gehört und angeschellt, nachgefragt was los ist. so erzählte er es mir jedenfalls, die hebamme hatte ihn wieder weggeschickt, es war ja alles in ordnung.

nach einer schlimmen nacht die akkorde zu hören die bob marley geschrieben hatte, welche für mich immer eine andere bedeutung hatten von nebenan, zaubert mir ein lächeln ins gesicht … allein das kleine wesen ist es wert diese anfangszeit als etwas besonderes zu sehen.


Feb 7 2007

band ohne namen

es war einmal ein musiker, der musik machte um gehört zu werden, aber nicht um berühmt zu werden … berühmt wurde er trotzdem …

damon albarn, is so garnicht frontman, dafür aber viel mehr paul simonon, was aber bei seiner vergangenheit als the clash sänger und bassist kein wunder sein mag …

der sound, die stimmung einfach genial. und es ist musik um der musik willen. rhythmen, töne und stille ergeben einen klangteppich der etwas von jeder musikrichtung hat … glaubt man, gerade den dub zu hören, erwartet man bald darauf das es rock wie noch bei the clash, dann wieder typisch blur oder auch einen sound den man als erstes bei den gorillaz hörte … die mundorgel dabei ist damons stimme einfach unverkennbar, schön melancholisch und kraftvoll zu gleich.

ein tolles konzert, wie auch immer die band irgendwann mal getauft werden wird, the good, the bad and the queen ist nur der albumtitel, wie es von tony allen zu hören war … ich hoffe es gibt mehr als diese eine cd.

neben mogwai einer der chill bands überhaupt, wie ich finde.