… lange bin ich nicht mehr so weite strecken täglich gefahren. mitlerweile hat sich routine eingeschlichen und auch das frühe aufstehen geht.
auch die zeit und damit die luft die ich zwischendrin habe sortiert sich gerade erheblich. nur gerade durch das pendeln bleibt alles mögliche andere auf der strecke.
zusätzlich lerne ich gerade die nachteile eines herstellers kennen, welche ich nicht für möglich gehalten habe. mein kleiner macmini ist defekt und befindet sich gerade in der reperatur … es ist verdammt lang her, das ich einen rechner nicht selbst reparieren konnte, aber ich hab es mir ja so ausgesucht.
deswegen im moment weder bilder noch texte wenn ich nicht auf der arbeit sitze und hier baue ich gerade eine neue dns infrastruktur auf … das nimmt viel zeit in anspruch, aber das gute ist ganz klar ich lerne python! viel einfacher und schöner als perl wie ich finde.
updates kommen bestimmt wieder regelmässig, wenn eine wohnung in der nähe gefunden ist und der umzug abgeschlossen, bis dahin nur sporadisch.
… und es gibt momente. aber es gab diesen einen moment gestern abend wo mir klar war du hast die richtige entscheidung getroffen. und wenn ich diese entscheidung nicht schon vorher getroffen hätte, wäre der stein an diesem abend ins rollen gekommen.
es gibt dinge die dürfen nicht passieren, vor allem weil ich mir ein wenig wie roy und moss vorgekommen bin, bei der lobhudelei von denholm.
irgendwie ist der kopf leer, alles was ich gerne schreiben würde darf ich nicht hinterlassen weil ich gegen irgendwelche verträge verstossen würde … und das private würde sich hauptsächlich um den nachwuchs drehen … das befindlichkeitsbloggen liegt mir im moment irgendwie nicht mehr so.
beim techbloggen will ich schreiben und die schreibblockade ist da, oder es ist gerade erst wo anders beschrieben worden. die links sammel ich dann lieber woanders.
etwas wird sich verändern, was und wie genau muss ich mal genau schauen.
als ich in der apotheke war, ist mir ein produkt aufgefallen. im ersten moment musste ich lachen, dann nachgrübeln und dann habe ich etwas nachgeforscht … und jetzt wollte ich da einen langen ausführlichen text dazu schreiben. prüfte aber nochmal ob nicht doch jemand schon etwas dazu geschrieben hat und da ist mir ein artikel in den browser geflogen der genau das aussagt was mitteilen wollte …
also einmal bei yaacool vorbei schauen und den artikel über botoina lesen … den kopf schütteln und dann wieder vergessen das es sowas gibt.
ich bin ein freund von stadteildenken … den kleinen geschäften zwischen menschen die nebeneinander in unterschiedlichen bereichen arbeiten, sich aushelfen. lieber den dienst des handwerkers um die ecke in anspruch nehmen und ein paar euro mehr zahlen, dafür aber wissen das er dann später auch bei einem selbst die entsprechende dienstleistung in auftragt gibt.
wenn ich noch in der stadt arbeiten würde wie früher, würde ich zum einen immer noch die leute kennen … zum anderen immer noch nur zum gleichen haarschneider gehen, in die selben restaurants und meine schuhe nur in diesem einen laden kaufen …
… ich finde es toll in einem restaurant mit freundlichem handschlag begrüßt zu werden, der chef kommt kurz selbst zum tisch oder trinkt abends noch einen mit dir … oder eben der schuhhändler der dir sagt, hey ich hab da schuhe die dir gefallen könnten … das alles zusammen macht ein gefühl von heimat aus.
gerade wenn man umzieht, aus diesem umfeld herausgerissen wird, oder sich selber rauszieht, bedeutet das immer einen blick über den tellerrand … feststellen, das selbst mit prozenten nicht immer das günstigste auch am günstigsten ist … den blick für mehr zu bekommen.
von dem moment, wo man dann (wahrscheinlich) in einer anderen stadt ist, wird man zu jemandem der immer die zahlen vergleicht … einen moment dann doch wieder sehnsüchtig an die nette beratung denkt und dann in der masse an kunden untergeht.
irgendwie und irgendwo ist man froh, wenigstens im supermarkt um die ecke von der kassiererin die immer spätdienst hat wenigstens mit einem nicken gegrüßt zu werden … bis man sich dann einlebt und das was man einmal hatte langsam wiederkommt …
.. und unzählige restaurant rechnungen, friseur-besuche und einkäufe später dann hat man wieder etwas gefunden was heimatlich ist. nur um dann festzustellen das es nie so sein wird wie bei den menschen mit denen man aufgewachsen ist, und die einen auch in 5 jahren noch mit einem lächeln in ihrem laden begrüßen und dem satz, schön das du auch mal wieder da bist. dann dauert der einkauf auf einmal über eine stunde und der schuhhändler sagt den magischen satz warte mal, ich hab da noch was im lager, das dürfte dir gefallen und schon ist man wieder da … wenn auch nur für einen augenblick.
das hier geschriebene wort, ist die private meinung des autors. es handelt sich um erlebtes, erfahrenes, gelerntes oder gefährliches halbwissen. hat aber niemals den anspruch in irgendeiner art und weise etwas anderes zu sein, als das was der autor auch in einem persönlichen gespräch erzählen würde.