Feb 8 2008

nerdcore wird wegen screenshot abgemahnt

Folkert Kniepers Anwalt hat mich im Auftrag abgemahnt, schon wieder. Diesmal, weil ich einen Screenshot von Plusminus gemacht habe, auf dem er zu sehen ist. Ich habe erstmal Rückfrage beim Anwalt gehalten, mal sehen was Sascha da meint, der hat ja scheinbar ein Abo auf Knieper.

Knieper von Marions Kochbuch ist im Fernsehen und mahnt mich ab, weil ich einen Screenshot davon veröffentliche – Nerdcore

ich finde es ja schon ein starkes stück, ein screenshot sorgt für eine abmahnung und mit welchem recht? dem recht am eigenen bild? … wenn das mal kein urteil wird auf das die welt gewartet hat.


Nov 11 2007

schildkröte

es kann schonmal ganz schön sein wie eine schildkröte mit dem dach über dem kopf durch die welt zu ziehen und da zu bleiben wo man will … und wenn nötig einfach mal einen moment den kopf einziehen, das wird schon wieder alles richten!

das wichtige ist nur, das man nicht wie der vogel strauss den kopf in den sand steckt und so einfach alles ausblendet … aber das betrachten von situationen aus der sicherheit des schildkrötenpanzers, das gibt sicherheit und kraft, einfach weiter zu machen!


Mai 28 2007

wenn

… ein baum vorrüber fällt … regnets bäume auf die welt …


Mai 15 2007

chaos

Theorien verblassen, die Propaganda ist platt
nichts gilt mehr, die Kirche schachmatt
die Welt reißt das Tor auf, da lähmt jedes Geschwätz
Durcheinander wird Gesetz

Grenzen aus den Angeln, die klare Linie dahin
alles im Fluß, das Wilde gewinnt
die Kulturen leben, Denkzentralen unter Schock
Antworten laufen Amok

Wir hauen uns ohnmächtig auf die Köpfe
stellen uns einfach blind
Räume werden enger
jede Ordnung verschwimmt

Wir schlagen wie wild mit den Flügeln
daß uns der Absturz verschont
können ohne Halt nicht leben
sind Regeln gewohnt
können uns drehen, können uns winden
es herrscht das Chaos
und Ruhe gibt’s genug nach dem Tod
Ruhe gibt’s genug nach dem Tod

Das Ende ist wieder offen, Existenz am Neuanfang
Einheitsbrei verfressen, die Kontrolle durchgegangen
auf zu neuen Ufern, für’s Abstimmen ist es zu spät
und keiner weiß, wohin die Reise geht

Unterschiede verwaschen
Ideologien haben sich selbst überholt
überfüllte Taschen
stehen ausweglos im Soll

Wir schlagen wie wild mit den Flügeln
daß uns der Absturz verschont
können ohne Halt nicht leben
sind Regeln gewohnt
können uns drehen, können uns winden
es herrscht das Chaos
und Ruhe gibt’s genug nach dem Tod
Ruhe gibt’s genug nach dem Tod

Die Natur nimmt das Heft in die Hand
schlägt beinhart zurück
schickt die Geldgier in Katastrophen
zwingt uns zu unserem Glück

Wir schlagen wie wild mit den Flügeln
daß uns der Absturz verschont
können ohne Halt nicht leben
sind Regeln gewohnt
können uns drehen, können uns winden
es herrscht das Chaos
und Ruhe gibt’s genug nach dem Tod
Ruhe gibt’s genug nach dem Tod

herbert grönemeyer – chaos


Apr 10 2007

fuer dich da

wenn du schmollst und traurig bist
weil alles so sinnlos ist
wenn die sonne zu regnen scheint
werde ich schon bei dir sein
wenn du nachts dein bett zerwühlst
weil du dich alleine fühlst
wenn dir niemand deinen rücken wärmt
wüsch dich auf deinen anderen stern
ich bin für dich da
egal wie’s dir geht
ich bin für dich da
auch wenn die welt duchdreht

für dich da – herbert grönemeyer


Mrz 9 2007

links for 2007-03-09


Jan 30 2007

welt bewegt sich

meinchmal bewegt sich die welt ein stückchen weiter ohne das man es mitbekommt …
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Jan 17 2007

zehn ist die neue fünfzehn – jd edition

das hier ist meine antwort auf den mc seine frage … oder besser gesagt komme ich der aufforderung nach … also die geschichte warum bei der sündenquittung auch hier mein kreuz war.1
zehnjahre
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  1. um ehrlich zu sein habe ich mir eine der geschichten raus genommen … die anderen zu diesem thema gibt es nicht … []

Dez 25 2006

butterstreuseln und krokant

langsam lief ich durch die reihen … kleine akkurate bäume, zwischen den alten grossen zeitzeugen. alles hat hier seine ordnung. Es ist leise, die menschen reden nur sehr leise und andächtig, kein lautes wort ist zu hören.
langsam bringen mich meine beine auf diesem schotterweg vorwärts, es ist kalt. ein blick nach oben ist fast trostlos, ein paar immergrüne stehen zwischen den gerippen, die es im sommer hier immer so herrlich kühl machen.
ein paar schritte bin ich erst gelaufen, nicht weit vom parkplatz, um mich herum kehrt stille ein, niemand ist mehr da …
dort vorne nach links. vorsichtig schaue ich auf, lege einige blätter zur seite und knie mich nieder …
schon sehr lange war ich nicht an diesem ort. in mir wird es still, die welt um mich herum wird egal. langsam kommen bilder in mir hoch, bilder die ich auch oft unter dem jahr vor augen habe, nur heute ist es intensiver.
es fällt mir schwer mich genau an das gesicht zu erinnern, das was auf bildern zu sehen ist, verschwimmt mit dem was sich in meinem kopf ist. ich rieche das aftershave, höre die stimme, die immer freundlich war. der geschmack von butterstreuseln und krokant liegt mir plötzlich im mund …

… in das bild mischt sich eine andere person, ein anderer geruch … die strecke zu weit um auch hier einige blätter zur seite zu legen … so gedenke ich diesen beiden männern an dem grab des einen. vielleicht liegt es an der zeit, vielleicht liegt es auch daran das mir viel zeit zum nachdenken gegeben ist … erinnerungen wiederkommen.


Nov 15 2006

das neue leben

wie mit watte gepolstert fühlt sich die welt an, bewegungen führen dazu das gefühlt die hand sich schneller bewegt als das licht und doch so langsam das eine schnecke sie überholen könnte …

… es funktioniert nur noch, ich funktioniere nur noch … es hatte click gemacht und der zustand von wach zu übermüdet veränderte sich so als wenn jemand das licht aus macht. die lichter sind ausgegangen, wenn da nicht die festbeleuchtung gewesen wäre … akutes einschlafen, sekundenschlaf und doch wach sein, reagieren, arbeiten.

emsig unterwegs immer schaffen, niemals ruhen … es gibt arbeit für die ich bezahlt werde und andere die ich selbst mir geben, aufgelastet habe. aber warum aufgelastet … ich tue gutes.

wenn ich nur mit weniger schlaf auskommen könnte, würde ich mehr schaffen … doch weniger geht nicht, wenigstens wache ich auf wenn der wecker gerade angeht und nicht erst wenn er zehn minuten rappelt. das leben ist komisch.

da hatte ich zeit mir ein ganz neues leben anzuschauen, auszuprobieren, anzuprobieren und jetzt im alten zurück, wünschte ich mir das es keine lieferzeit hätte, das neue leben.