und ich erinnere mich gerade daran, wie ich meinen vater mit glänzenden augen vor der whitesnake cd habe stehen sehen …
ich bin gespannt was für musik der eigene sohn in 20 jahren hören wird und was er dann von diesen komischen scheiben denkt die sein vater noch rumstehen hat und wie ein aufapfel hütet, von denen aber musik gespielt werden kann …
es war ein komisches gefühl … warum geht er auch genau in dem supermarkt einkaufen wo ich gerade bin … ein kurzer blick in die augen, ein kurzes nicken. dann war es überstanden.
ich hasse es menschen über den weg zu laufen, die mir noch vor kurzem bei einer bewerbung gegenüber gesessen haben und die ich nicht nehmen wollte … irgendwie komme ich mir vor wie ein verräter. warum hab ich auf einmal solidaritätsgefühle jemand völlig fremden gegenüber, dessen lebenslauf ich aber so gut kenne, wie er selbst. sieht man einmal von dem ab, was man eben bei einer bewerbung bereit ist von sich preis zu geben. warum also?
zum glück hat er mir nicht die frage nach dem warum gestellt, da hätte ich um kurz nach einundzwaniguhr keine lust drauf gehabt. ihm schien das ganze ebenfalls unangenehm zu sein. nächstes mal lade ich ihn auf ein kölsch ein, eigentlich war er ja ganz nett.
in nur zwei tagen ist am see kaum noch zu sehen das summer jam war, irre … also wie schnell das geht …
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den liebeskummer des nachbarn durch laute musik mitzuerleben ist … komisch … sagen wir sozusagen ein unfreiwilliger emotions voyourismus. aber ich ertrage es wie ein mann.
also mit augen verdrehen und dem kontra geben, meine boxen sind auch ganz gut …
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freundlich lächelte mich der junge man am promotion stand eines mitbewerbers an, der deutschlandweit vor allem mit aggressiver werbung auffällt. da ich in seine zielgruppe passte wollte er mich ansprechen … als er dann lesen konnte was auf meinem t-shirt stand, erstarte seine miene dich brauch ich nicht zu fragen oder? … nein braucht er nicht … ich bin direkt von der arbeit gekommen und war klar als mitarbeiter eines mitbewerbers zu erkennen.
das hier geschriebene wort, ist die private meinung des autors. es handelt sich um erlebtes, erfahrenes, gelerntes oder gefährliches halbwissen. hat aber niemals den anspruch in irgendeiner art und weise etwas anderes zu sein, als das was der autor auch in einem persönlichen gespräch erzählen würde.